Farbwirkung - was die Wissenschaft dazu denkt

Die Farbpsychologie und die Wirkung von Farben auf unsere Stimmung und Wahrnehmung sind Themen, die für die wissenschaftlichen Forschung seit jeher interessant sind. Hier sind einige allgemeine Erkenntnisse, die wir gerne mit euch teilen möchten:

 

  • Beruhigende Wirkung von Blau: Blau wird oft als beruhigend und entspannend wahrgenommen. Es wird angenommen, dass die Farbe Blau die Herzfrequenz senkt und den Blutdruck reduzieren kann. Daher wird Blau oft als geeignete Farbe für Schlafzimmer empfohlen. Gerade in heißen Monaten hat es noch einen Vorteil: durchschnittlich wird ein blau gestrichener Raum bis zu 3 Grad kühler wahrgenommen.   
  • Stimulierende Wirkung von Rot: Rot kann stimulierend wirken und die Aufmerksamkeit steigern. Es wird mit Energie, Leidenschaft und Aktivität in Verbindung gebracht. In kleinen Dosen kann Rot in einem Raum als Akzentfarbe verwendet werden, um Wärme und Vitalität hinzuzufügen.
  • Grün und Naturverbundenheit: Grüne Farbtöne, insbesondere solche, die an die Natur erinnern, werden mit Ruhe und Frische assoziiert. Die Farbe Grün kann eine beruhigende Wirkung haben und wird oft als förderlich für die Konzentration betrachtet.                                                                                                                                          
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  • Individuelle Reaktionen: Es ist wichtig zu betonen, dass individuelle Unterschiede eine Rolle spielen. Menschen können auf Farben unterschiedlich reagieren, abhängig von ihrer Persönlichkeit, kulturellem Hintergrund und persönlichen Erfahrungen.
  • Licht und Schatten: Die Art und Intensität des Lichts im Raum beeinflusst ebenfalls die Wirkung von Farben. Natürliches Licht kann Farben anders erscheinen lassen als künstliches Licht, und Schatten können die Wirkung von Farben verändern. 
  • Farbtemperatur und Emotionen: Studien haben gezeigt, dass Farben unterschiedliche emotionale Reaktionen auslösen können. Warme Farben wie Rot und Gelb werden oft mit Energie und Aufregung in Verbindung gebracht, während kühlere Farben wie Blau und Grün beruhigend und entspannend wirken.
  • Farbkontraste und visuelle Hierarchie: Der Einsatz von Farbkontrasten kann die visuelle Hierarchie eines Raumes beeinflussen. Zum Beispiel kann eine Akzentwand oder farbige Möbelstücke den Fokus lenken und einem Raum Struktur verleihen. Das Thema Kontraste ist so komplex - dem widmen wir ein Extra-Blog

 

Wichtig ist: schön ist, was einem gefällt. Während es allgemeine Trends gibt, spielt die persönliche Präferenz eine entscheidende Rolle bei der Wahl von Farben für Wohnräume. Forschung in diesem Bereich ist weiterhin im Gange, um ein tieferes Verständnis für die psychologischen und emotionalen Auswirkungen von Farben zu gewinnen. 

Wir finden ja: grundsätzlich tut Farbe einem Zuhause wahnsinnig gut. Und wer sich vorab nicht sicher ist, welche Farbe es werden soll: dafür gibt's ja immer noch unsere Musterkarten.                   

                                                          

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